{"id":709,"date":"2011-11-17T16:27:57","date_gmt":"2011-11-17T16:27:57","guid":{"rendered":"http:\/\/quantumcinema.uni-ak.ac.at\/site\/"},"modified":"2018-10-29T07:35:52","modified_gmt":"2018-10-29T07:35:52","slug":"neues-museum-weimar","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/quantumcinema.uni-ak.ac.at\/?page_id=709","title":{"rendered":"Neues Museum Weimar (D)"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Peter Weibel curates the exhibition\u00a0<a href=\"http:\/\/www.pelerinages.de\/index.php?id=57&amp;tx_kbeventboard_pi1[evt]=106\" target=\"_blank\">\u201eVision. Das Sehen\u201c at the Neues Museum in Weimar (D)<\/a> showing &lt;QUANTUMCINEMA &#8211; Beyond the Visible \/ jenseits des Sichtbaren&gt;.<\/p>\n<p>Opening: August 21, 2011, 3 p.m.<\/p>\n<p>Artists:\u00a0Renate Quehenberger, Nikola Tasic,\u00a0 Rudi Friemel, Merlin Wyschka, Joseph Knierzinger, Christian Magnes,\u00a0Dr. Dipl.Ing.Hans Katzgraber.<\/p>\n<div style=\"width: 570px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/testquantumcinema.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/QC_weimar.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"QC_weimar\" src=\"https:\/\/testquantumcinema.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/QC_weimar.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" height=\"483\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Still-Image: Nikola Tasic<\/p><\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/testquantumcinema.uni-ak.ac.at\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/QC_weimar.jpg\"><br \/>\n<\/a><\/p>\n<p>Vision. Das Sehen.<\/p>\n<p>Das Sehen sehen ist Thema der Ausstellung im Neuen Museum Weimar. Aus den Grenzvermischungen von Kunst, Technik und Wissenschaft werden Arbeiten und Installationen von internationalen K\u00fcnstlern pr\u00e4sentiert, die unsere visuelle Wahrnehmung auf neue und ungewohnte Weise erfahrbar machen. Die Fokussierung auf das Wahrnehmen der Wahrnehmung initiiert einen Erkenntnisprozess, der \u00fcber die Reflexion des optischen Sensoriums hinausweist.<\/p>\n<p>Im Zuge der Evolution haben sich bei Mensch und Tier die Augen entwickelt, die darauf eingestellt sind, einen kleinen Bereich der von der Sonne ausgehenden elektromagnetischen Strahlung aufzunehmen und im Zusammenwirken mit dem Gehirn in anschauliche Informationen \u00fcber die Umwelt zu verwandeln. Das Auge ist die evolution\u00e4re Antwort auf die Sonne. Mit der Erfindung der Fotografie kam es zu einer Technisierung des Sehens. Fortan waren visuelle Wahrnehmung und Technik unl\u00f6sbar miteinander verbunden. Vor dem Hintergrund zunehmender Kenntnisse auf den Gebieten von Physik und Optik gab es am Ende des 19. Jahrhunderts auch interdisziplin\u00e4re Begegnungen von Kunst und Wissenschaft. Die Impressionisten und Pointillisten beriefen sich auf die damals aktuellen Erkenntnisse der Farbenlehre und Farbwahrnehmung. Die wechselseitige Beeinflussung von Bewegungsstudien und Futurismus bzw. Kubismus ist zu einem aufregenden Kapitel in der Geschichte der K\u00fcnste geworden.<\/p>\n<p>Die Erkenntnisse der Neuro- und Kognitionswissenschaften haben in Verbindung mit neuen Technologien zu ganz neuen Theorien der Wahrnehmung, zu ganz neuen Ansichten \u00fcber das Sehen und zu ganz neuen visuellen Kunstexperimenten gef\u00fchrt. Auch das Ausstellungsmotiv macht dies deutlich. Der Ausstellungstitel ist nur aus einer bestimmten Entfernung zu lesen und spiegelt damit die Bedingungen der visuellen Wahrnehmung und das Bewusstwerden des Sehens selbst wider.<\/p>\n<p>\u201eVision. Das Sehen\u201c bietet einen faszinierenden und abwechslungsreichen Einblick in die Kunst- und Wissenschaftsgeschichte der visuellen Wahrnehmung im 20. und 21. Jahrhundert. Ausgehend von Kunstwerken, die das Funktionieren des Sehens thematisieren, von Arbeiten der Op Art, die\u00a0mit der Langsamkeit des visuellen Wahrnehmungsapparates des Menschen spielen, \u00fcber Werke, die sich auf das unbewusste Sehen konzentrieren bis zu holografischen Installationen und interaktiven Laser-Environments bietet die Ausstellung einen Parcours der neuesten Formen des k\u00fcnstlerischen und wissenschaftlichen Sehens \u2013 von ungew\u00f6hnlichen 3D-Erlebnissen bis zum \u201aSehen mit der Zunge\u2019.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">K\u00fcnstlerliste:<\/span><\/p>\n<p>Giovanni Anselmo, Alberto Biasi, Ecke Bonk, Brainport, Daniel Canogar, Piero Fogliati, Carsten H\u00f6ller, Dieter Jung, Olga Kisseleva, Kilian Kretschmer, Mischa Kuball, Labor f\u00fcr kognitive Neurophysiologie \/ HfG Karlsruhe, Bernd Lintermann, OpenEndedGroup mit Wayne McGregor, Jun Park, Quantum Cinema, Max-Gerd Retzlaff und Alex Wenger, Axel Roch, Alfons Schilling, Ruth Schnell, Pipo Tafel, James Turrell, Steina Vasulka, Mark Wallinger, Zeiss-Brille.<\/p>\n<p>16.10.2011 Finissage<\/p>\n<p>11 Uhr F\u00fchrung durch die Ausstellung mit Dr. Andreas Beitin, Kurator und Leiter ZKM Museum f\u00fcr Neue Kunst Karlsruhe<\/p>\n<p>anschlie\u00dfend Gespr\u00e4ch mit Mischa Kuball, Konzeptk\u00fcnstler und Professor an der Kunsthochschule f\u00fcr Medien K\u00f6ln, zum Thema &#8222;Licht-Politik. Fragen zur gesellschaftlichen Bedeutung des Lichts&#8220;<\/p>\n<p>Neues Museum Weimar<br \/>\nWeimarplatz 5<br \/>\n99423 Weimar<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.pelerinages.de\/index.php?id=57&amp;tx_kbeventboard_pi1[evt]=106\">http:\/\/www.pelerinages.de<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Peter Weibel curates the exhibition\u00a0\u201eVision. 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